• Kommunikation im Hybridnetz

    handy 01 März, 2009 11:08 Mobiltelefonie, Kommunikation, Festnetz, Hybridnetz Permalink Trackbacks (1)

    Kommunikation über Festnetz und Mobilnetz verschmilzt. Interessante organisatorische, technologische und ideologische Entwicklung in Europas Telekombranche.

    Ein Artikel im Festnetzblog: ....Obermann verpasst dem deutschen Telekom Konzern ein grundsätzlich anderes organisatorisches Gerüst und setzt auf Manager aus dem Mobilfunkumfeld. Chef des Superressorts Festnetz/Mobilfunk wird der Niederländer Niek Jan van Damme, bisher Chef von T-Mobile Netherlands. Er steigt hinter Obermann zum zweitmächtigsten Manager im Konzern auf!
    Die Trennung von Festnetz und Mobilfunk bei der Deutsche Telekom ist fachlich, geografisch und organisatorisch beendet. Unter einem Dach ( geografisch im wahrsten Sinn des Wortes ) werden nun die Entscheidungen für Festnetz und Mobilfunk getroffen.
    In Österreich spielt sich ein ähnliches Szenario ab. Bei Telekom Austria haben längst die Mobilfunker, auch im Festnetz, das Sagen. Boris Nemsic, ein hundertprozentiger Mobilfunker, ist Konzernchef. In der Festnetztochter Telekom Austria TA AG gibt es drei Vorstände:
    Chef - CEO Telekom Austria TA AG - ist Hannes Ametsreiter, ein Mobilfunker, nach wie vor auch Marketingvorstand der TA Tochter Mobilkom.....

    Was bedeutet das für kommunikationshungrige Menschen? Hoffentlich was Positives, mehr intelligente Kommunikations-Produkte, begeisternde Kommunkations-Services für kommunikative Menschen. Wobei darauf zu achten ist, dass keine Barrieren entstehen. Jeder soll uneingeschränkt kommunizieren dürfen!


    Kommunikation 2009

    handy 05 Januar, 2009 01:25 Marketing, Kommunikation, PR Permalink Trackbacks (2)

    Wohin führt die Entwicklung der Kommunikation? Internet, Handy, mobile communikation, Social network, und neue Trends wie "Twitter". Fünf Trends werden laut Cloos + Partner 2009 das PR-Geschehen bestimmen. Cloos + Partner ist in Österreich in Wien und Graz tätig.

    1. Die symmetrische Zweiwegkommunikation nimmt zu: PR im Web 2.0 ist kein neues Paradigma. Es handelt sich lediglich um eine Annäherung an die ideale Form von PR, wie sie Grunig/Hunt definiert haben: Die Bidirektionale symmetrische Kommunikation. Wer glaubt, dass die Bedeutung der Möglichkeiten, die das Web bietet, nicht genutzt würden, liegt eindeutig falsch. Studien beweisen, dass bei jungen Menschen das Web als Informationsmedium die klassischen Medien schon längst überholt hat. Es bedarf keiner weiteren Studien, um zu belegen, dass dieselben sich nicht nur im Web informieren, sondern es aktiv mitgestalten. Sie konsumieren nicht nur Nachrichten, sie machen Nachrichten. Daraus ergeben sich ganz neue Anforderungen an PR-Angenturen.

    2. Die Profis setzen sich durch: Es wird viel geschrieben im Web. Das meiste davon ist Mist. Das wenige, das sich als brauchbar erweist, ist in der Regel von professionellen Schreibern verfasst. Gleiches gilt bei Podcasts. Der zunehmende Trend zu audio-visuellen Darstellungsformen im Web ist offensichtlich. Auch hier nimmt bei zunehmender Quantität die Qualität ab. Daraus ergeben sich neue Chancen für Profis und Agenturen. Gute Schreiber und gute Gestalter, die substanzielle Beiträge im Sinne der User liefern, die echten Mehrwert produzieren, sind gefragt. Die Bedeutung von Inhalten nimmt wieder zu. Die Form tritt zurück in die zweite Reihe. Übrigens gilt alles für Web-PR gesagte auch weiterhin uneingeschränkt für die klassische Pressearbeit.

    3. Die Distribution von Nachrichten wird günstiger: Aus 1. ergibt sich, dass die Verbreitung von Nachrichten direkter, schneller und kostengünstiger erfolgt. Die Bedeutung von Nachrichtenagenturen, und klassischen Medien, die gegen Bezahlung Nachrichten verbreiten, wird abnehmen. Die Distributionskosten werden sinken. Kostenlose Presseportale erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Doch auch hier gilt: Nur Qualität setzt sich durch (siehe 2.)

    4. Die Planung wird wichtiger als die Kommunikation: Allzu oft werden PR gleichgestellt mit Kommunikation. PR sind aber mehr als Kommunikation. Kommunikation ist Handwerk. Gutes Handwerk (siehe 2.) ist wichtig. Viel wichtiger jedoch ist eine ordentliche Planung im Vorfeld. Kommunikation ist nur die Spitze des PR-Eisbergs. Der bedeutendere Teil befindet sich unsichtbar unter der Wasseroberfläche. Hier geht es weniger um das Wie. Hier geht es um das Was, das Definieren von Zielen und um das (Er-)Finden von Strategien und von Themen, die helfen, diese Ziele zu erreichen. Gerade diesen „Unter-Wasser-Bereich“ versuchen Unternehmen immer noch ausschließlich mit eigenen Ressourcen abzudecken. Allerdings: Mehr Köpfe – insbesondere solche, die eine objektivere Außensicht einbringen –führen in der Regel zu einem besseren Ergebnis.

    5. Die Evaluation gewinnt an Bedeutung: Einer der wichtigsten Posten im PR-Budget ist jener, der als erstes dem Rotstift zum Opfer fällt: Die Evaluation. In der Praxis sollten die Evaluationskosten etwa 10-15% des Budgets ausmachen. Oft wird vergessen, dass die Evaluation ein wichtiges Planungswerkzeug ist. Ergebnisse aus voraus gehenden Arbeiten bilden die wertvollste Planungsgrundlage. Viel schlimmer noch: Ein Großteil der Unternehmen evaluiert PR überhaupt nicht. Die Folgen: Ohne Zielvorgaben und deren Kontrolle werden Agenturen auch weiterhin lediglich Leistungsnachweise erbringen. Den Nachweis der Effektivität werden sie schuldig bleiben. Auftraggeber werden sich deshalb – besonders in Krisenzeiten - vermehrt an Agenturen wenden, die erfolgsorientiert arbeiten und abrechnen.

    Auf in ein neues gutes Jahr der Kommunikation und Distribution (= eine Voraussetzung der Kommunikation)).


    Sony - Kommunikation mit Handys einer Weltfirma

    handy 04 Januar, 2009 01:20 Allgemein, Sony, Handy Permalink Trackbacks (1)

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