• Personalia in der Kommunikationsbranche

    handy 25 März, 2009 15:01 Kommunikation, PR, Unternehmen, Personal Permalink Trackbacks (1)

    Die frühere SPÖ-Kommunikationschefin Catherina Straub (41) verstärkt das Team von bettertogether in Wien. Der Public Relations Verbandes Austria (PRVA) hat bettertogether für die professionell abgewickelte kommunikative Begleitung des Markenwechsels von ONE zu Orange erst vor wenigen Tagen mit dem BEST PRactice Award ausgezeichnet. Mit ihr erfährt die Agentur nun wieder einen Neuzugang eines erfahrenen Kommunikations-Profis im österreichischen Team.

    Catherina Straub war zuletzt als Presse- und Kommunikationschefin der SPÖ für die Bereiche PR, Werbung, Presse und Interne Kommunikation verantwortlich. Politische, wirtschaftliche und administrative Entscheidungsprozesse kennt sie ganz genau, ihr exzellentes Netzwerk und die wertvolle Erfahrung in strategischer Medienarbeit sind ein zusätzlicher Bonus.

    "Ich freue mich sehr, gemeinsam mit einem dynamischen Top-Team neue Maßstäbe in strategischer und kreativer Kommunikationsarbeit zu setzen", so Straub.

    Catherina Straub studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaft und begann ihre Berufslaufbahn 1993 als Redakteurin im SPÖ-Pressedienst, dessen Leitung sie später übernahm. Ihre langjährige Erfahrung in Pressearbeit, Reputation Management und Politik-Marketing sowie in der Kampagnengestaltung bringt sie jetzt bei bettertogether ein.

    bettertogether setzt Schwerpunkte auf strategische, kreative und gesellschaftlich relevante Öffentlichkeitsarbeit, interne Kommunikation, Medientraining, Krisenkommunikation und Neue Medien.

    Derzeit beschäftigt bettertogether in Wien 13 MitarbeiterInnen. Zu den renommierten Kunden zählen unter anderem Orange, die Austrian Research Centers (ARC), die DENZEL-Gruppe, die VAMED-Gruppe, die Postgewerkschaft sowie mehrere Verbände und Unternehmen aus dem Nachhaltigkeitssektor wie Austria Solar und KWB.

    Die bettertogether-Gruppe mit Standorten in Wien, Liechtenstein, München und Zürich beschäftigt aktuell rund 25 MitarbeiterInnen.


    Kommunikation 2009

    handy 05 Januar, 2009 01:25 Marketing, Kommunikation, PR Permalink Trackbacks (2)

    Wohin führt die Entwicklung der Kommunikation? Internet, Handy, mobile communikation, Social network, und neue Trends wie "Twitter". Fünf Trends werden laut Cloos + Partner 2009 das PR-Geschehen bestimmen. Cloos + Partner ist in Österreich in Wien und Graz tätig.

    1. Die symmetrische Zweiwegkommunikation nimmt zu: PR im Web 2.0 ist kein neues Paradigma. Es handelt sich lediglich um eine Annäherung an die ideale Form von PR, wie sie Grunig/Hunt definiert haben: Die Bidirektionale symmetrische Kommunikation. Wer glaubt, dass die Bedeutung der Möglichkeiten, die das Web bietet, nicht genutzt würden, liegt eindeutig falsch. Studien beweisen, dass bei jungen Menschen das Web als Informationsmedium die klassischen Medien schon längst überholt hat. Es bedarf keiner weiteren Studien, um zu belegen, dass dieselben sich nicht nur im Web informieren, sondern es aktiv mitgestalten. Sie konsumieren nicht nur Nachrichten, sie machen Nachrichten. Daraus ergeben sich ganz neue Anforderungen an PR-Angenturen.

    2. Die Profis setzen sich durch: Es wird viel geschrieben im Web. Das meiste davon ist Mist. Das wenige, das sich als brauchbar erweist, ist in der Regel von professionellen Schreibern verfasst. Gleiches gilt bei Podcasts. Der zunehmende Trend zu audio-visuellen Darstellungsformen im Web ist offensichtlich. Auch hier nimmt bei zunehmender Quantität die Qualität ab. Daraus ergeben sich neue Chancen für Profis und Agenturen. Gute Schreiber und gute Gestalter, die substanzielle Beiträge im Sinne der User liefern, die echten Mehrwert produzieren, sind gefragt. Die Bedeutung von Inhalten nimmt wieder zu. Die Form tritt zurück in die zweite Reihe. Übrigens gilt alles für Web-PR gesagte auch weiterhin uneingeschränkt für die klassische Pressearbeit.

    3. Die Distribution von Nachrichten wird günstiger: Aus 1. ergibt sich, dass die Verbreitung von Nachrichten direkter, schneller und kostengünstiger erfolgt. Die Bedeutung von Nachrichtenagenturen, und klassischen Medien, die gegen Bezahlung Nachrichten verbreiten, wird abnehmen. Die Distributionskosten werden sinken. Kostenlose Presseportale erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Doch auch hier gilt: Nur Qualität setzt sich durch (siehe 2.)

    4. Die Planung wird wichtiger als die Kommunikation: Allzu oft werden PR gleichgestellt mit Kommunikation. PR sind aber mehr als Kommunikation. Kommunikation ist Handwerk. Gutes Handwerk (siehe 2.) ist wichtig. Viel wichtiger jedoch ist eine ordentliche Planung im Vorfeld. Kommunikation ist nur die Spitze des PR-Eisbergs. Der bedeutendere Teil befindet sich unsichtbar unter der Wasseroberfläche. Hier geht es weniger um das Wie. Hier geht es um das Was, das Definieren von Zielen und um das (Er-)Finden von Strategien und von Themen, die helfen, diese Ziele zu erreichen. Gerade diesen „Unter-Wasser-Bereich“ versuchen Unternehmen immer noch ausschließlich mit eigenen Ressourcen abzudecken. Allerdings: Mehr Köpfe – insbesondere solche, die eine objektivere Außensicht einbringen –führen in der Regel zu einem besseren Ergebnis.

    5. Die Evaluation gewinnt an Bedeutung: Einer der wichtigsten Posten im PR-Budget ist jener, der als erstes dem Rotstift zum Opfer fällt: Die Evaluation. In der Praxis sollten die Evaluationskosten etwa 10-15% des Budgets ausmachen. Oft wird vergessen, dass die Evaluation ein wichtiges Planungswerkzeug ist. Ergebnisse aus voraus gehenden Arbeiten bilden die wertvollste Planungsgrundlage. Viel schlimmer noch: Ein Großteil der Unternehmen evaluiert PR überhaupt nicht. Die Folgen: Ohne Zielvorgaben und deren Kontrolle werden Agenturen auch weiterhin lediglich Leistungsnachweise erbringen. Den Nachweis der Effektivität werden sie schuldig bleiben. Auftraggeber werden sich deshalb – besonders in Krisenzeiten - vermehrt an Agenturen wenden, die erfolgsorientiert arbeiten und abrechnen.

    Auf in ein neues gutes Jahr der Kommunikation und Distribution (= eine Voraussetzung der Kommunikation)).




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